Theravāda-Buddhismus 

Schule im Buddhismus, die sich in Ihrer Praxis und Lehre direkt auf die ursprünglichen Aussagen des Buddha bezieht. Grundlage dafür sind die ältesten erhaltenen Schriften des
Pali-Kanons, der sich aus drei Teilen zusammensetzt:
Theravāda bedeutet wörtlich Lehre der Ordensälteren. Ziel des Theravāda ist die Erhaltung der Originallehre mit seinen Kennzeichen als vollständige, prüfbare, zeitlose, anwendbare, zielführende und von Realisierten nachvollziehbare Befreiungslehre des Buddha, die dhamma genannt wird. Sie ist kulturunabhängig gültig. Die richtige Überlieferung dieser universellen und vollständigen Lehre, die auf den Buddha direkt zurückgeht, wurde im Theravāda bereits durch
sechs Konzile bestätigt. Buddha selbst hat keinen Nachfolger benannt. Grundlagen der Befreiung sind:Die Anwendung seiner zeitlosen Buddha-Lehre und die Realisation nach der eigenen Erfahrung. Die Betonung liegt im Theravāda auf dem Befreiungsweg des einzelnen aus eigener Kraft nach dem Arahat-Ideal. Der Buddha lehrt diesen Weg systematisch als (Geistes-Training von Weisheit, Ethik und Sammlung.

Heute findet man den Theravada auch hier im Westen und in den Ländern Süd- und Südost-Asiens (Burma/Myanmar, Sri-Lanka, Thailand, Laos, Kambodscha).
Verweise: