Dieser Führer bezieht sich auf die Regeln für Mönche (Bhikkhus, Sāmaṇeras) und für Nonnen (Bhikkhunīs,Sāmaṇerīs) der Theravāda Tradition des Buddhismus. Auf die Unterschiede zwischen Mönchen und Nonnen wird jeweils hingewiesen. Der Ausdruck „Samaṇa“ steht im Text sowohl für Mönche als auch für Nonnen.
Der Begriff „Sīladhāra“ bezeichnet eine 8- bzw. 10-Regel-Nonne und wird dort•erwähnt, wo es eine gesonderte Behandlung gibt. In den Theravāda - Ländern werden sie nur als Laienanhängerinnen betrachtet, die einige Sīla mehr als die Laien praktizieren. Deshalb gibt es kaum eigene Regeln für die Umgangsformen. In Thailand werden sie Maeji genannt, in Myanmar (Burma) Silashin, in Sri Lanka Matas. Im engeren Sinn können sie nicht als „Samaṇa“ bezeichnetwerden.
Der Begriff „Laie“ bedeutet im Text das Gegenteil eines/einer Ordinierten: ein/e Nicht-Ordinierte/r.
Dieser Führer heißt im Original „Discipline and Conventions of Theravāda Buddhist Renunciate Communities“ und stammt aus der Tradition der Chah Klöster. Der Text wurde generell so übersetzt, dass er sich nicht nur auf die Ajahn Chah Tradition bezieht, sondern möglichst allgemeingültig ist.